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Schweine-Analytik

Bei Schweinen bieten wir die folgenden Untersuchungen an:
  • Abstammungstest
  • Identitätstest
  • MHS (auch: MHT, PSS, Halothan-Test; Malignes Hyperthermiesyndrom, Stressgen-Test)
  • RN (Rendement Napole, Wasser-Rückhaltefähigkeit in Schweinefleisch)



MHS

Stressempfindlichkeit - MHS (Malignes Hyperthermiesyndrom, auch: MHT, PSS, Halothan-Test)

Das Maligene-Hyperthermie-Syndrom (MHS) beim Hausschwein ist eine erblich bedingte Anlage für Stressempfindlichkeit. MHS basiert auf einer Punktmutation im Ryanodin-Rezeptor-Gen und wird autosomal-rezessiv vererbt. Dieses Gen beeinflusst den Transport von Calcium-Ionen durch die Zellmembran und somit auch die Muskelkontraktion. Dieser Gendefekt hat sich parallel zu dem Iangjährigen züchterischen Bemühen um fleischreiche, fettarme Schweine, stark in vielen Rassen angereichert. Die betroffenen Tiere haben mehr Fleisch und weniger Fett. Die Qualität dieses Fleisches (PSE-Fleisch) ist allerdings häufig niedrig und etwa 10% der betroffenen Tiere können bei Stresseinwirkung verenden. Ein molekulargenetischer Test (nach DIN/EN ISO17025:2005 akkreditiert), wie ihn die Certagen anbietet, kann die Erbanlage schnell und eindeutig klären.

Der in der Schweinezucht früher eingesetzte Halothan-Test ist nicht immer eindeutig und unterscheidet nicht sicher zwischen reinerbig gesunden und mischerbigen Tieren. Außerdem verendet ein nicht unerheblicher Anteil der reinerbig betroffenen Tiere während des Halothan-Tests. Die Genomanalyse bietet auch hier eine einwandfreie Methode, die drei in Frage kommenden genetischen Situationen voneinander zu unterscheiden ohne die Tiere zu belasten oder den Verlust des jeweiligen Tieres zu riskieren.

Siehe auch:

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Probenmaterial
Auftragsformular
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